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LOS Projekte im Dicken Busch

 
  ein bild Berufsorientierung: Neue Wege beschreiten
Gesprächskreis befasst sich mit Arbeitslosigkeit und Wiedereinstieg

Arbeitslos zu werden oder zu sein, macht Angst. Das gewohnte Leben verändert sich, neue Wege müssen beschritten werden. Am 9. März (Donnerstag) startet im Dicken Busch eine Gesprächsgruppe für Frauen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind oder die nach einer Familienphase beruflich wieder einsteigen wollen.

Gesprächsthemen können die persönliche Lebenssituation, Bewerbungsunterlagen, die Situation auf dem Arbeitsmarkt und die Arbeitsmarktreformen, Fragen zur Fortbildung oder auch die Problematik, Beruf und Familie zu vereinbaren, sein. Dabei soll genügend Raum bleiben, auch eigene Themen der Teilnehmerinnen einzubringen.

Die Gruppe wird von zwei Fachfrauen angeleitet und ist für Interessentinnen aus dem Dicken Busch kostenlos, da dieses Angebot über ein LOS-Projekt gefördert wird. Es besteht die Möglichkeit, kontinuierlich an der Gruppe teilzunehmen oder zu einzelnen Treffen zu kommen. Die Gruppe kommt zehn Mal jeweils donnerstags von 16 bis 18 Uhr im Stadtteiltreff Dicker Busch zusammen. Nähere Informationen und Anmeldung über das Frauenzentrum, Telefon 06142 965757.

Praktiker als Mentoren für Schüler
LOS-Projekt: Förderverein Heisenbergschule sucht Berufserfahrene für „Alt hilft Jung“ – Freizeithaus Ort des Lernens

„Fördern durch fordern“ war das Vorhaben überschrieben, das der Förderverein der Werner-Heisenberg-Schule im vergangenen Jahr als Projekt für „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ eingereicht hatte. Die Vorbereitung auf und Vermittlung in Ausbildung oder Arbeit von benachteiligten jungen Menschen aus dem Stadtteil Dicker Busch haben sich Felix Mutter und York Ehrlich als Vereinsvorstände und Schulabteilungsleiter auch bei ihrem LOS-Folgeprojekt zum Ziel gesetzt.

An der Heisenbergschule haben die Initiatoren einen Kreis von rund 150 Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 19 Jahren aus dem Stadtteil ermittelt, von denen allein 100 in den zahlreichen „besonderen Bildungsgängen“ der Schule untergebracht sind. Während es hier nicht an förderungswürdigen Personen mangelt, sind noch Mentoren gefragt, Pensionäre ebenso wie noch Berufstätige. Auch sie werden auf ihren Einsatz vorbereitet.

Sie sollen sich mit Lebenswelt und Vorstellungen der Jugendlichen auseinander setzen, Schlüsselqualifikationen vermitteln und konkrete Zielvereinbarungen mit ihnen treffen. Dabei soll neben der Schule auch das Freizeithaus Dicker Busch Ort des Austauschs und Lernens sein. Es ist ebenso Kooperationspartner dieses LOS-Projekts wie die Leitstelle Älterwerden, da es Generationen übergreifend ausgelegt ist. Für diese Einrichtungen sind Solveigh Juber und Anette Merkelbach Ansprechpartnerinnen, während für den Förderverein Ulrike Maurischat verantwortlich zeichnet.

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